Mittwoch 26.01.22, 09:19 Uhr

Gedenktag der Befreiung von Auschwitz

Das Kuratorium „Stelen der Erinnerung“ schreibt zum Gedenktag der Befreiung von Auschwitz: »Vor 80 Jahren wurde auf der Wannsee-Konferenz die effektive Vernichtung der jüdischen Menschen beratschlagt und organisiert. 11 Millionen Menschen sollten mit deutscher Gründlichkeit industriell ermordet werden. Mehr als die Hälfte dieser 11 Millionen Menschen sind tatsächlich dieser unvorstellbar grausamen Planung zum Opfer gefallen. Durch Arbeit zu Tode geschunden, erschossen, durch unmenschliche Experimente zu Tode gequält, erschlagen, in Konzentrationslagern durch Gas getötet. Männer, Frauen und Kinder. Am 27. Januar 1945, drei Jahre später, wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Der Jahrestag ist ein Gedenktag gegen das Vergessen. mehr…


Mittwoch 26.01.22, 08:58 Uhr

Dokumentarfilme: Stranger Than Ficton

Am Freitag, den 28.01. startet im endstation.kino die 24. Ausgabe des Stranger Than Ficton Dokumentarfilmfest. In Langendreer ist eine Auswahl an internationalen Dokumentarfilmen zu sehen. Im Anschluss an die Vorstellungen sind täglich, außer Freitag, die Filmemacher:innen für ein Gespräch im Kino zu Gast.
Das Programm:

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Dienstag 25.01.22, 18:32 Uhr

Einladung zum Holocaust-Gedenktag

Zum siebten Mal laden das antifaschistische Kollektiv non a parole und das Bochumer Bündnis gegen Rechts zur Gedenkaktion am Internationalen Holocaust-Gedenktag ein.
Am Donnerstag, den 27. Januar 2022 erinnern die Gruppen an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtsungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.

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Dienstag 25.01.22, 12:45 Uhr

Geht Bochum baden?

Die Diskussionen um die Schließung der Freibäder in Langendreer und Höntrop reißen nicht ab. Noch gibt es in Bochum derzeit sieben städtische Schwimmbäder (Hallen- und Freibäder). Doch das könnte sich bald ändern. Für das Netzwerk „Stadt für Alle“ zeigt die Diskussion, wie nötig städtische Infrastruktur ist.

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Dienstag 25.01.22, 12:37 Uhr

Drei Jahre fff in Bochum: So war es 2

Heute vor drei Jahren demonstrierten erstmals Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung (fff) für effektiven Klimaschutz. Dr. Ingo Franke vom Arbeitskreis Umweltschutz (AKU) hat die ersten Demos organisiert und erinnert an die Anfänge.

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Montag 24.01.22, 18:18 Uhr

Gutachten zum August-Bebel-Platz liegt vor

Die Stadtgestalter fühlen sich bei ihrem schon 2015 gemachten Vorschlag, den „hässlichsten Platz der Stadt“, den August-Bebel-Platz im Herzen von Wattenscheid, autofrei zu gestalten, durch ein jetzt vorliegendes Gutachten bestätigt.

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Sonntag 23.01.22, 15:36 Uhr

Geht doch: Hakenkreuzschmierereien entfernt

Die VVN – BdA berichtet: »Ein Mitglied der VVN teilte Mitte Januar dem Umweltamt der Stadt Bochum per Mail mit, dass Hakenkreuzschmierereien am Ümminger See an einem Glascontainer prangten und bat um Benachrichtigung des Staatsschutzes. Sowohl die ehemalige OB` Scholz als auch der jetzige OB Eiskirch hatten immer versprochen, faschistische Schmiererein innerhalb eines Tages zu beseitigen. Eine Woche später war noch nichts passiert. Auch nach der Veröffentlichung eines entsprechenden Leserbriefs in der WAZ handelte niemand in der Stadt. Wissen die Behörden der Stadt nichts von den Versprechungen ihrer Chefs? Erst eine Mail an den Stadtsprecher führte zum Erfolg. Sofort griff dieser zum Telefon und versprach sofortige Beseitigung des Hakenkreuzes am nächsten Werktag. Und tatsächlich! Am nächsten Tag, ein Samstag (!!!), wurde das Hakenkreuz beseitigt. Alle faschistischen Schmierereien demnächst direkt dem Stadtsprecher melden!«


Sonntag 23.01.22, 12:14 Uhr

Große Anteilnahme

Die Initiative urbanRadeling berichtet auf ihrer Webseite über die gestrige mahnende Aktion anlässlich eines tödlichen Fahrradunfalls: »Trotz des nasskalten Wetters mit zunehmendem Regen waren 60 (!) Fahrradfahrende gekommen – so viele wie noch bei keinem anderem Ghostbike-Korso zuvor. Das könnte auf ein zunehmendes Interesse der Bevölkerung für das Thema hinweisen. Ein großer Dank an dieser Stelle der Polizei und dem Ordnungsamt Bochum für die unbürokratische und verständnisvolle Genehmigung der Veranstaltung und das gute Zusammenwirken. Marek Nierychlo vom Radentscheid wies in seiner Rede darauf hin, dass es nicht darum ginge, Schuldige zu suchen und zu verurteilen. Fahrradunfälle seien ein strukturelles Problem, wenn die verkehrstechnische Infrastruktur keine menschlichen Fehlleistungen berücksichtigen würde.

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Sonntag 23.01.22, 09:11 Uhr

Klezmermelodien und Lyrik

Der Kulturrat in Gerthe lädt am 29.1. um 20 Uhr zu einer Veranstaltung zum Auschwitzgedenktag mit Alexandre Fainchtein und Heide Rieck ein: »Begonnen hatte es vor mehr als einem Vierteljahrhundert, genauer gesagt am 8. Mai 1995. Ihr erster Gedichtband „wie leben – hoe leven“ war in Zuidhorn NL erschienen, und er – hinter Büschen einer Steigersiedlung in Gerthe – spielte Klarinette und Saxophon. Im nahenden Sommer sitzen sie im Freien auf lehnenlosen Bänken, die Gäste aus Amerika, Kanada, Israel, lauschen den festlichen Reden und können es nicht fassen, dass sie jetzt wirklich in Bochum sind – bis Klezmermelodien aus Alexandre Fainchteins Klarinette die Tränen der jüdischen Gäste lösen und auch die der Lyrikerin Heide Rieck aus Stettin. In der Folge traten seit jenem Versöhnungstag die so verschiedenen, sich doch ergänzenden Partner mehrere Jahre lang auf, bis der Musiker internationaler Konzerttourneen nach Köln übersiedelte und die Autorin sich dem Schreiben von Prosa zuwandte. Heute treffen sie sich auf der Kulturratbühne wieder, und gestalten gemeinsam die diesjährige Gedenkveranstaltung.«

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Samstag 22.01.22, 19:10 Uhr
Bauvorhaben „Am Ruhrort“:

Bedenken in Arnsberg bestehen weiterhin!

Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt ein Jahr nach Rücknahme der Satzungsbeschlussvorlage im Bebauungsplanverfahren „Am Ruhrort“: »Am 25.01.2022 jährt sich erstmals der Tag, an dem die Verwaltung ihre Vorlage für einen Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Am Ruhrort“ zurückziehen musste, weil die Bezirksregierung Arnsberg als Obere Umweltschutzbehörde – angeregt durch die Recherchen des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung – erhebliche immissionsschutzrechtliche Bedenken angemeldet hatte.

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Samstag 22.01.22, 16:25 Uhr
Demonstration am Samstag, den 29. Januar

Bochum solidarisch – gegen Corona-Krise & Querdenken 4

Das Infoportal Antifaschistischer Gruppen aus Bochum ruft zu einer Demonstration am kommende Samstag, den 29. 1. um 14.30 Uhr auf dem Tana-Schanzara-Platz gegenüber vom Schauspielplatz auf: »Am Samstag, den 29.01.2022, möchte die verschwörungsideologische und rechtsoffene Gruppierung “Querdenken 234” in Bochum eine Großdemonstration veranstalten. Erneut möchten sie ab 15:00 Uhr durch die Bochumer Innenstadt marschieren.

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Samstag 22.01.22, 15:20 Uhr

– es endet nicht

Am 29. 1. um 16 Uhr eröffnet das atelier automatique auf der Rottstraße eine Ausstellung von Arezoo Molaei und Svenja Schaaf. Die Ankündigung: »Die beiden kommen aus Münster zu uns nach Bochum und werden sich mit ihrer künstlerischen Praxis in Malerei, Installation und Skulpturen die Schaufenster aneignen. Sie beschreiben: „Die Unterschiedlichkeit unserer Arbeiten, sowie unsere Wahrnehmung und die Auseinandersetzung mit malerischen Prozessen hat uns neugierig gemacht und gibt uns den Impuls für eine gemeinsame Ausstellung. Wir sind auf der Suche nach einem Dialog – ein Zusammenspiel von Malerei, Raum und Installation und möchten diesen zum Ausgangspunkt unsere Arbeit machen.“« Die Ausstellung ist bis zum 1. 3. zu sehen.


Freitag 21.01.22, 11:43 Uhr
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Gedenkveranstaltung am 27.01.2022 um 15:00 Uhr Kortumstraße / Husemannplatz

Ein Bündnis aus unterschiedlichen antifaschistischen Organisationen ruft zu der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2022 auf:

„Auch 77 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau haben wir keinen Grund zu feiern, sondern zu trauern und zu gedenken. Antisemitismus zeigt in der deutschen Gesellschaft weiterhin Kontinuität. Die zahlreichen Anschläge auf Jüdinnen*Juden sollten wir als Mahnung nehmen, dass was geschehen ist, wieder geschehen kann.

Daher gedenken wir an dieser Stelle den letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, so wie den unzähligen Opfern des Faschismus:

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Donnerstag 20.01.22, 19:12 Uhr

Hochschule und Sexismus

Das Ruhr-Uni-Projekt „Unser Campus“ lädt am 27.1. um 18 Uhr zu einem Online-Vortrag von Laura Chlebos ein zum Thema „Sexismuskritische Hochschule – wie kommen wir dahin?“: »Worum geht es? Die Hochschule ist ein sozialer Raum, indem sich gesellschaftliche Problemlagen und Tabuthemen widerspiegeln – so auch Sexismus und sexualisierte Gewalt. Da der Vortrag eine Einführung in die Thematik darstellt, werden vorab Begriffe, wie Sexismus und sexualisierte Gewalt geklärt und vergeschlechtlichte Machtstrukturen, die Hochschulen durchziehen, besprochen. Ein Fokus liegt hierbei auf der vulnerablen Situation von Studierenden. Anhand von Unser Campus – eine Kampagne gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt werden Awareness- und Präventionsstrategien vorgestellt.

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