Montag 18.03.19, 15:28 Uhr

Heiz- und andere Nebenkosten

Am Donnerstag, 21. 3., zwischen 18:30 und 20:00 Uhr können MieterInnen sich vom Bochumer Mieterverein in der Volkshochschule, BVZ, Raum 053 darüber informieren, wie eine richtige Heiz- und Nebenkostenabrechnung aussieht und was man als MieterIn tun kann, um seine Rechte durchzusetzen. Heiz- und Nebenkostenabrechnungen sind der Schrecken der MieterInnen. Nicht selten enden sie mit Nachforderungen in Höhe von mehreren hundert Euro. Doch auch dann, wenn es ausnahmsweise mal Geld zurück gibt, heißt das noch lange nicht, dass die Abrechnung in Ordnung ist. Nach Erfahrung des Mietervereins ist jede zweite Abrechnung falsch – und fast immer zum Nachteil der MieterInnen.

Sonntag 17.03.19, 16:38 Uhr

Die »Identitäre Bewegung« in Bochum

Das Antifa-Café Bochum lädt am Mittwoch, den 27. 3. um 19 Uhr im Sozialen Zentrum zu einer Informationsveranstaltung über die “Identitäre Bewegung” in Bochum ein: »Die “Identitäre Bewegung” (IB) konnte in den vergangenen Jahren durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam machen. Dabei stellte sie sich als eine junge, dynamische und moderne Jugendbewegung dar und konnte so junge Menschen für sich gewinnen. Auch in Bochum etablierte sich eine Ortsgruppe, die zumindest in der Lage gewesen ist, viele kleine Aktionen durchzuführen. Diese Selbstdarstellung konnte jedoch nur relativ kurze Zeit den extrem rechten und autoritären Charakter dieser angeblichen »Jugendbewegung« der »Neuen Rechten« verschleiern. Parallel entwickelte sich antifaschistischer Widerstand, der gegen die öffentlichen Raumnahmen der Identitären opponierte und mit einer zunehmenden Aufklärungsarbeit sank deren Aktionslevel erheblich. In der Konsequenz haben sich im Ruhrgebiet mittlerweile mehrere Ortsgruppen der IB zu der neuen Gruppe »Defend Ruhrgebiet« zusammengeschlossen. (weiterlesen)

Sonntag 17.03.19, 11:06 Uhr

Wie weiter im feministischen Kampf?

Am Freitag, den 22. März laden die Organisatorinnen der Frauenaktionswochen um 17:00 Uhr im Provisorium, Dorstener Str. 17 zu einem “Offenen Diskussionsnachmittag zum feministischen Kampf in Bochum” ein: «Zum Abschluss der feministischen Aktionswochen laden wir zu einem offenen Diskussionsnachmittag im Provisorium der Kulturfabrik ein. Gemeinsam mit euch wollen wir die Aktionen der vergangenen Wochen in netter Atmosphäre Revue passieren lassen. Was fandet ihr gut, spannend, interessant, langweilig, verbesserungswürdig oder völlig daneben? Gerne laden wir auch zu inhaltlichen Diskussionen ein. Doch nicht nur das! Gemeinsam wollen wir auch einen Blick in die Zukunft wagen. Wie kann der feministische Kampf in Bochum weitergehen? Wer hat Lust, sich wie zu engagieren und wie können wir uns weiterhin für unsere Interessen stark machen? Fragen über Fragen, die wir gemeinsam mit euch diskutieren möchten!
ALL GENDERS WELCOME«

Sonntag 17.03.19, 09:35 Uhr

Film: Revolución von Steven Soderbergh

Der Filmclub der Humanitären Cubahilfe zeigt am Donnerstag, den 21. 3. um 19:00 Uhr im Bahnhof Langendreer den ersten von zwei Filmen über Che Guevara. Mit dem zweiteiligen Film “Che” bewahren der US-amerikanische Regisseur Steven Soderbergh und sein Hauptdarsteller Benicio Del Toro den Revolutionär Che Guevara davor, zum alles- und damit zum nichtssagenden T-Shirt der Geschichte zu werden. Aus der Ikone Che wird wieder eine historische Person. Der erste Teil nimmt sich die Eroberung Kubas durch Fidel Castro von 1956 bis 1959 vor, der zweiteTeil “Che – Guerilla“ widmet sich dem tödlich endenden Versuch, die erfolgreiche kubanische Revo-lution 1966 -1967 für Bolivien zu wiederholen. Hollywood verfilmt gerne Revolutionen, aber die Traumfabrik besteht auf Melodramen: (weiterlesen)

Samstag 16.03.19, 12:36 Uhr
Theaterstück über den NSU, die Einwander*innen & den Staat

Warum musste Theo sterben?


Am Sonntag, den 24. März lädt das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur – BoFo e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bahnhof Langendreer um 19.00 Uhr zu einem Theaterstück über den NSU, die Einwanderer und den Staat ein. Im Anschluss an die Aufführung steht uns der Journalist Miltiadis Oulios zu einem Gespräch zur Verfügung. (weiterlesen)

Samstag 16.03.19, 12:19 Uhr
Ungleichheit in der Migration von Frauen in der EU

Women on the move

Im Rahmen der Feministischen Wochen 2019 findet am Donnerstag, den 21. März um 20 Uhr im Provisorium, Dorstener Str. 17 ein Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Karolina Barglowski (TU Dortmund) statt. Der Titel: Women on the move. Kontinuität, Transformation und Ungleichheit in der Migration von Frauen in der EU. Die Einladung: »Im Rahmen des Vortrags soll die europäische Freizügigkeit aus geschlechtsspezifischer Perspektive beleuchtet werden. Alle Staatsangehörige eines europäischen Mitgliedsstaates haben das Recht, sich innerhalb der EU frei zu bewegen. Das bedeutet, dass sie ohne Visum für einen begrenzten Zeitraum in die EU-Mitgliedsstaaten einreisen und sich dort für einen bestimmten Zeitraum aufhalten dürfen. Weiterhin steht ihnen die Möglichkeit offen, sich dort wirtschaftlich zu betätigen. Dieses Gesetz der Freizügigkeit von Unionsbürger*innen gilt als eine der zentralen Errungenschaften der EU und stellt ein fundamentales Recht von EU- Bürger*innen dar.   (weiterlesen)

Samstag 16.03.19, 11:36 Uhr

Vortrag zu KindersoldatInnen fällt aus

Ralf Willinger von terre des hommes hat seinen für Mittwoch, den 20. 3. geplanten Vortrag in der VHS über KindersoldatInnen krankheitsbedingt absagen müssen.

Freitag 15.03.19, 20:16 Uhr

For Future

Die heutige Fridays For Future Demo war unter verschiedenen Aspekten äußerst beeindruckend. Trotz äußerst miesem Wetter nahmen mehr als 2000 nicht nur SchülerInnen teil. Ganze Schulen und Klassen anderer Schulen haben geschlossen an der Demo teilgenommen. Die OrganisatorInnen haben deutlich gemacht, dass sie was zu sagen haben. Christian Lindner war die Witzfigur des Tages. (weiterlesen)

Freitag 15.03.19, 17:05 Uhr

Neues Beratungscafé “(D)ein Raum”

Am heutige Freitag Nachmittag hat die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) mit vielen Gästen die Eröffnung ihres neuen Beratungscafés “(D)ein Raum” gefeiert. (D)ein Raum befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes Glockengarten 1, in dem sich auch die übrigen Räumlichkeiten der MFH befinden. Cristina Chivulescu und Lisa Dünnebacke sind für das Projekt verantwortlich und beschreiben folgendermaßen sein Ziel: »In (D)ein Raum bieten wir insbesondere Kinder und Jugendlichen, die mit oder ohne ihre Familien nach Deutschland gekommen sind, geflüchtete Eltern mit Kleinkindern und Menschen, die sich gerne kreativ oder sozial engagieren wollen, die Möglichkeit sich zu informieren und sich auszutauschen. Aktuell bieten wir Beratungssprechstunden, eine Kunsttherapie für Erwachsene, ein Sprach- und Lerncafè für Frauen mit Kindern, eine Informationsreihe zu diversen Themen für junge Geflüchtete und Yoga speziell für Frauen an. (weiterlesen)

Freitag 15.03.19, 09:18 Uhr

Mindestabstand demonstrieren

Am Freitag, 22. März veranstalten der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (adfc) Bochum und die Fahrradinitiative urbanRadeling eine Fahrrad-Demo für mehr Rücksicht beim Überholen von Radfahrern. Treffpunkt ist um 17:45 an der Glocke vor dem Rathaus, bevor auf einer kurzen (ca. 6 Kilometer), von der Polizei begleiteten Fahrradrunde über Hauptverkehrsstraßen auf das Anliegen aufmerksam gemacht wird. Dabei fordern wir mit “Poolnudeln” auf dem Gepäckträger oder am Lenker, mit Plakaten und entsprechend bedruckten Warnwesten dazu auf, beim Überholen von Radfahrern den geforderten Mindestabstand einzuhalten. (weiterlesen)

Donnerstag 14.03.19, 19:44 Uhr
Friederike Habermann: Für ein selbstbestimmtes Leben im Miteinander

Grenzen Queeren

Die Linke Liste an der Ruhr Uni lädt im Rahmen der Frauenkampftage am Freitag, den 22.März um 19.00 Uhr im Blue Square, Kortumstr. 90, zu ein Veranstaltung mit Friederike Habermann zum Thema: “Grenzen Queeren”ein: »Queerfeminismus richtet sich gegen jede Art von Zuschreibungen als immer schon gewaltförmigen Prozess. Denn diese entstehen durch Grenzziehungen. Der Kapitalismus, so beschreiben Raj Patel und Jason Moore in ihrem Entwertung(2018), hat nicht einfach Grenzen, er existiert erst durch Grenzen. Letztendlich geht es darum: Was hat Wert und wer ist wertvoll – und was und wer nicht. Queering sowohl auf Identität als auch auf den materiellen Kontext zu beziehen, ermöglicht eine Gesellschaft jenseits von sexistischen und rassistischen Zuweisungen sowie eine Gesellschaft, die scheinbar gerechten Tauschbeziehungen wirklich selbstbestimmtes Leben im Miteinander entgegensetzt.«

Donnerstag 14.03.19, 18:38 Uhr

Die VBW und soziale Verantwortung?

Die Soziale Liste hält die Kritik des Mietervereins an der VBW für mehr als berechtigt. „Die soziale Verantwortung der VBW ist nur noch mit der Lupe zu erkennen“, so Günter Gleising, Ratssprecher der Sozialen Liste. Weiter erklärt die Soziale Liste: »Die erneuten Mieterhöhungen auf den „maximal zulässigen Wert“ bringen zahlreiche Mieter in ernsthafte Probleme. Dies umso mehr, weil für eine größere Anzahl an Wohnungen in der sogenannten Flüssesiedlung auch die Nebenkosten durch die Fremdvergabe der Unterhaltsreinigung (Flurreinigung) um 120 €/jährlich gestiegen sind. In einigen Fällen (Hartz-V-Bezug) befürchten Mieter aufgrund der Erhöhungen Probleme mit dem Jobcenter zu bekommen. (weiterlesen)

Donnerstag 14.03.19, 11:21 Uhr

Immer extremere Arbeitszeiten

Das Ruhrgebiet verzeichnete im vergangenen Jahr 6,88 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland. Das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr – und 37 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die NGG Ruhrgebiet beruft sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. NGG-Gewerkschaftssekretär Adnan Kandemir spricht von einer „starken Bilanz – die jedoch nur mit dem starken Engagement der Beschäftigten überhaupt möglich ist“.   Allein in Bochum beschäftigt das Gastgewerbe nach Angaben der Arbeitsagentur rund 6.300 Menschen. „Allerdings fehlen hier zunehmend Fachkräfte – auch, weil die Branche ein waschechtes Image-Problem hat“, ist Kandemir überzeugt. Ein Hauptgrund: immer extremere Arbeitszeiten. Zwar gehöre das Arbeiten am Abend oder am Sonntag für Hotelfachleute und Kellner fest zum Job. „Aber in den vergangenen Jahren sind die Schichten deutlich länger und die Erholungszeiten kürzer geworden. Das macht nicht jeder ewig mit“, so der Gewerkschaftssekretär. (weiterlesen)

Mittwoch 13.03.19, 15:14 Uhr

DGB Bochum zum Equal Pay Day

“Frauen verdienen im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer, arbeiten also bis zum 18. März unbezahlt. Das muss und lässt sich ändern”, erklärt Eva Kerkemeier, stellvertretende Vorsitzende DGB Bochum:„Wir feiern in diesem Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht und 70 Jahre Gleichstellung im Grundgesetz. Von echter Gleichstellung zwischen den Geschlechtern sind wir angesichts der ungleichen Bezahlung und großer weiblicher Altersarmut aber noch weit entfernt!“ kritisiert Kerkemeier und betont, worauf es jetzt statt der alljährlich immer gleichen Bekundungen wirklich ankommt: (weiterlesen)

Mittwoch 13.03.19, 12:14 Uhr

2. Antirassistischer Workshop

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring Bochum laden LehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen, JugendleiterInnen, ehrenamtlich und hauptberuflich in der Bildungsarbeit Tätige und alle Engagierten am Donnerstag, 21. März 2019 um 18.00 Uhr zu einem antirassistischen Workshop im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 ein: »In dem Workshop stellen Initiativen, Organisationen und Bildungseinrichtungen vor, welche antirassistischen Aktionen und Projekte sie in Bochum anbieten. Der Workshop soll dazu beitragen, die vorgestellten Angebote für die Arbeit an Schulen, in Jugendgruppen und in der Bildungsarbeit zu nutzen und den Akteuren Gelegenheit geben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Informationen, welche finanziellen, räumlichen und personellen Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, werden ebenfalls vorgestellt. (weiterlesen)

Mittwoch 13.03.19, 08:35 Uhr

Mit Feminismus die Welt retten? Ja, bitte!

Am Donnerstag, dem 21.03.2019 lädt die Rosa Strippe, Kortumstr. 143 um 19.00 Uhr zu einem Vortrag und Gespräch mit der feministischen Ökonomin und Autorin Dr. Friederike Habermann für lesbische Frauen und Freundinnen ein: Feministische Ansätze bergen das Potenzial für eine emanzipatorische Gesellschaft – und das nicht nur für Frauen. Sie bringen nicht nur in den Blick, wer wie in welchen Erwerbszweigen diskriminiert wird, sondern stellen das Konzept von Erwerbsarbeit gänzlich in Frage. Denn wie kann es sein, dass ein Großteil der Tätigkeiten für die Wirtschaft nicht zählt? Der in den letzten Jahren verwendete Begriff Care für solche Reproduktionsarbeit bringt das Sorgen füreinander in den Blick, was eine andere Logik bereithält als Profit. Das ist mehr als eine moralische Forderung: Vertreter*innen der Vernetzung Care Revolution zeigen auf, dass es innerhalb des Kapitalismus keine gerechte Entlohnung geben kann, und dass durch ihn die Konstruktion von als weiblich oder migrantisch besonders geeigneten Menschen hierfür nahegelegt wird. (weiterlesen)

Dienstag 12.03.19, 19:25 Uhr

Neue monatliche Queerfilmnacht-Reihe


Am Dienstag, den 19.03., zeigt das endstation.kino mit Freak Show (USA 2017, R: Trudie Styler) den ersten Film aus der neuen monatlichen Queerfilmnacht-Reihe, an der sich das Kino beteiligt. Dabei zeigen deutschlandweit knapp 25 Kinos die besten Filme, die das queere Weltkino aktuell zu bieten hat. Als unscheinbare High-School-Komödie getarnt, erzählt Freak Show mit entwaffnendem Humor, skurrilen Nebenfiguren und ganz viel Herz die Außenseitergeschichte eines sonderbaren Jungen als berührendes nicht-heterosexuelles Selbstermächtigungs-Märchen. Mehr Informationen zur Queerfilmnacht und zum Film.

Dienstag 12.03.19, 16:04 Uhr
Entlastung auch für Beschäftigte in Service-Gesellschaften

„Mehr von uns ist besser für Alle!“

Im Zuge der Frauenwochen in Bochum wenden sich die Gewerkschaftsfrauen in Kooperation mit der internationalen Frauengruppe DIDF am Mittwoch, 20. März um 17 Uhr mit der Veranstaltung „Mehr von uns ist besser für Alle!“ an Beschäftigte der Service-Gesellschaften in Krankenhäusern. Zum Einladungsflyer. Es geht um deren Entlastung, denn der Mangel an Pflegekräfte ist in aller Munde, doch zum gut funktionierenden Gesundheitswesen gehören noch weitere wichtige Berufsgruppen, die kurz vor dem Kollaps stehen. Beschäftigte aus den Service-Gesellschaften sind eingeladen, mit Agnes Westerheide, Gewerkschaftssekretärin, ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet, darüber zu diskutieren, was passieren muss, um diese Situation zu verändern. (weiterlesen)

Dienstag 12.03.19, 14:53 Uhr
Die VBW als Renditelieferantin für den Wohnungsmarkt

Eine Schande für die Politik

Der Bochumer Mieterverein kritisiert in seiner Zeitschrift “Mieterforum” die Mietpreistreiberei des weitgehend in kommunalem Besitz befindlichen Wohnungsunternehmen VBW. Der Beitrag trägt den Titel “Vereinigte Bochumer Wohnstätten – Lieb und teuer.” Der Pressesprecher des Mietervereins Aichard Hoffmann kommentiert das Geschäftsgebaren der VBW unter dem Überschrift: “Eine Schande für die Politik”: »Kommunale Wohnungsunternehmen haben bei Mieterorganisationen normalerweise einen Stein im Brett. Da sie nicht von den Finanzmärkten getrieben, sondern von der Politik kontrolliert werden, erwartet man von ihnen ein maßvolles Marktverhalten. Man erwartet Zurückhaltung bei der Miete und trotzdem guten Service und vernünftig instandgehaltene Wohnungen. (weiterlesen)

Dienstag 12.03.19, 13:06 Uhr

Tiny und Ruby – Hell Divin‘ Women
& International Sweethearts of Rhythm

Das Frauenarchiv ausZeiten und das atelier automatique laden am Mittwoch, den 20.03. um 19:30 Uhr zu einem Filmabend in die Rottstraße 14 ein. Gezeigt werden zwei Filme von Greta Schiller und Andrea Weiss, die musikalisch-poetische Einblicke in die Geschichte des Jazz bieten. International Sweethearts of Rhythm (1986) ist ein Dokumentarfilm über die gleichnamige Bigband, die als schwarze Frauen-Jazzband in den 40ern Orte wie das Apollo in Harlem füllte und Stars wie Ella Fitzgerald begleitete. Neben Originalaufnahmen von Auftritten vermittelt der Film einen Eindruck von der rassistisch-sexistischen Politik, der die Kombo ausgesetzt war. Tiny and Ruby: Hell Divin‘ Women (1988) ist das Portrait der legendären Jazz-Trompeterin Tiny Davis und ihrer Lebenspartnerin, der Drummerin Ruby Lucas, die beide auch bei den Sweethearts spielten. Archivmaterialien lassen die Kreativität und den Mut der beiden miterleben, im Interview fällt die Antwort oft musikalisch aus, und mit den poetischen Texten Cheryl Clarkes entsteht ein neues Gesamtkunstwerk: eine Hommage an zwei Jazz-Instrumentalistinnen der Spitzenklasse. Eintritt frei – Spende erwünscht

Sonntag 10.03.19, 08:26 Uhr
"Der Kampf um des Menschen Recht" (Fritz Bauer)

Der Terror des NSU
und der Kampf um die Wahrheit

Am Dienstag, den 19. 3. um 18.30 Uhrfindet im Naturfreundezentrum, Alte Bahnhofstraße 175 eine Veranstaltung mit der Initiative “Keupstraße ist überall” und dem Projekt der interaktiven Fritz Bauer Bibliothek statt. Es geht konkret um den Terror des NSU und den Kampf um die Wahrheit einerseits und allgemein um generell um den Kampf um des Menschenrechte. 1999 begann die Mord- und Terrorserie des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund), hier wurden 10 Menschen ermordet, 3 Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle durchgeführt und 43 versuchte Morde begangen. Obwohl es von Anfang an Hinweise auf rechtsextremistische Täter gab, wurden über viele Jahre Freunde und Angehörige verdächtigt und die Opfer kriminalisiert. Erst nach der Selbstenttarnung des NSU 2011 wurde im rechtsextremistischen Milieu ermittelt.Den Hinterbliebenen wurde „lückenlose Aufklärung“ versprochen und ein zäher Prozess um die Hauptangeklagte begann. Am Ende des Prozesses war die Enttäuschung groß; Von lückenloser Aufklärung kann keine Rede sein, es wurde mehr vertuscht als offenbart. An die „Trio-Theorie“ glaubt wohl nur die Bundesanwaltschaft, tatsächlich gibt es Hinweise auf ein großes Unterstützernetz bis in den Verfassungsschutz und Parteien wie die NPD. (weiterlesen)


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